Novedades: Annemarie Höfflin  
 
  Annemarie in Peru 18.09.2021 22:18 (UTC)
   
 

Montag 30.08.2021

 

Kurz vor dem Regierungswechsel wurde Pedro Castillo nun offiziell als Präsident ausgerufen. Der Dollar sinkt nach wie vor nicht unter 4.00 (früher 3,20) was Verteuerungen in den Lebensmitteln mit sich bringt

Der Nationalfeiertag wurde trotz der politischen Unsicherheit gefeiert. So sollte jeder Dorfteil sich mit Fahnen schmücken und es sollte auch Küste, Betrgland und Urwald erkennbar sein. (Meistens in der Kleidung) Natürlich durfte die 

Nationalfarben rot und weiss nicht fehlen. und vorher gabs natürlich ein grosses Reinemachen.
Nun, unser Dorfteil hat den 4 Platz belegt.



Die Impfungen betr. COVID schreiten voran. Im Moment werden ab 35 jährige geimpft. Die Situation hat sich etwas beruhigt es wird jedoch stark vor einer weiteren Welle der Delta-Welle gewarnt.
Nach wie vor findet kein Präsents Unterricht statt. Laut Mitteilung der Regierung soll ernst nach den Ferien (Januar/Februar) im März wieder Präsents Unterricht stattfinden.
Es freut uns allerdings, dass wir dieses Jahr 25 neue Schüler wieder dazugewinnen konnten. Im Moment liegen wir bei 271 Schülern. 
Wir hoffen und beten, dass wir bis dahin  den Sportplatz neu machen können. Allerdings fehlt uns noch ein Teil des Geldes. Wir hoffen noch etwas Land verkaufen zu können und betet dass ich ehemalige Schüler angesprochen fühlen., Oder unser Gott sonst wo Türen öffnet.
Gefreut hat mich ein Besuch aus der Schweiz. Efer ist im SIM-Projekt in Huariaca aufgewachsen. Einige der damaligen "Kinder" haben sich mit ihm getroffen und es gab ein frohes Wiedersehen und Austausche.







Dienstag 29.06.2021
Eigentlich wollte ich Euch die Wahlergebnisse mitteilen, aber leider 30 Tage vor dem Regierungswechsel steht immer noch nicht offiziel fest wer die Regierung übernehmen wird. So wie es aussieht wird es der linksgerichtete Pedro Castillo sein. Ein Lehrer, Bauer und Gewerkschaftsführer aus den Bergen. Die Wirtschaft leiden unter der Unsicherheit. Dollar und Lebensmittel steigen, das neben den ansonsten schon sehr angespannten Lage betr. Covid. Es ist wohl die  schlimmste Wirtschaftskriese in den letzten 20 Jahren.
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Betr. COVID 19 wird auch hier geimpft, Im Juli sollte ich die zweite Astrazenica Impfung bekommen. Hier in Huariaca ging die Impfung recht reibungslos während in Lima lange Warteschlangern sind. Ich wurde sogar vom Gesundheitsposten angerufen um mich auf die Impfung aufmerksam zu mache. Ich weilte zu diesem Zeitpunkt gerade in Lima, nahm gleich in der Nacht den Bus (9 Stunden Fahrt) und war am anderen Morgen innerhalb von 10 Minuten geimpft. Dafür bin ich Gott sehr dankbar.

Die Schule läuft nach wie vor über Internet. Im Bild ein Lehrer beim Unterrichten.



Wir haben inzwischen die gleich Zahl von Schülern wie wir im vergangenen Jahr abgeschlossen hatten (256) Ab und zu lädt eine Lehrerin eine Mutter mit ihrem Schüler zu einer kurzen Besprechung und Orientierung ein. Es ist kaum zu fassen wie sich jedes einzelne Kind freut, wenn es die Lehrerinn für einen Moment ganz allein und persönlich für sich hat. Präsentsunterricht ist nach wie vor verboten. Für mich unverständlich, denn die Kinder spielen auf den Strassen fröhlich oft sogar ohne Masken zusammen.


Unser Schulsportplatz und Pausenplatz sieht schlimm aus. Seit drei Jahren wollen wir ihn verbessern wird jedoch immer wieder aus Kostengründen verschoben. In diesem Jahr sollte es wirklich sein und wir sind dabei einen Kostenvoranschlag einzuholen.



                                                Dankbar sind wir für eine Sonderspende zu Weihnachten der Lehrer der Schule in Bremen. Wir konnten neue vorschriftsmässige Schulmöbel anschaffen und warten nun nur noch daruf, dass unsere Schüler sie einweihnen können. 
Unser Vorstand des Trägervereins hatte per Internet die Generalversammlung. Alle wurden für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Die Einschreibungen laufen. Ich bin froh und dankbar, dass meine Nachfolgerin sich gut eingearbeitet hat in der doch recht schwierigen Situation.



Donnerstag 11.03.2021
Von November bis Abril ist hier in Huariaca Regenzeit. Dementsprechend regnet es viel. Allerdings machte es mir nichts aus, denn wegen dem Ausnahmezustand von COVID mussten wir sowieso vor allem von Zuhause aus arbeiten. Inzwischen ist die Situation hier im Dorf entschärft. Wir dürfen wieder raus. Nur nachts ab 9 Uhr müssen wir zu Hause sein.
In Lima ist die Infektion noch sehr hoch, daher bin ich seit meiner Ankunft nicht mehr nach Lima gefahren.

Vor kurzem wurden wiedereinmal alle öffentlichen Orte und Höfe von der Gemeinde desinfiziert. Morgens um 7 Uhr ertönte die Trillerpfeife, alle Nachbarn mussten antreten um die Strasse zu reinigen. Anschliessend kam ein Mann mit dem Desinfiziermittel.



Auch der Markt wurde neu geordnet. Nun gibt es nur noch auf einer Seite Stände mit einem Meter Abstand und oh Wunder, vergangenem Samstag stand Polizei und Hilfskräfte am Eingang und lies niemand rein, wenn die Hände vorher niocht vorschriftsmässig gewaschen wurden.



Die Schule hat am 1. März wieder begonnen. "Online" Nach wie vor dürfen die Schüler nicht in die Schule. Dankbar sind wir, dass wir die drei fehlenden Lehrer anstellen konnten. Alle drei kennen Jesus.  Nach den Regierungswahlen am 12 Abril hoffen wir, dass alle nach Huariaca kommen um dann, auch wenn noch Fernschulung ist, sie den einen oder anderen dirkten, persönlichen Kontakt mit Eltern oder Schüler zu haben. Wir hoffen und beten, dass wir bald "Semipresencial" unterrichten können.

 

 

Am Anfang waren die Eltern sehr zögernd mit der Einschreibung. Vor allem auch weil sie trotz zusätzlichen Ermässigungen noch Schulden vom vergangenen Schuljahr hatten. Durch Absprachen konnten wir mehr Zeit zur Zahlung geben. Inzwischen  können sie so nach und nach ausgleichen.
Das Schuljahr hat mit ca. 225 Schülern begonnen. Dienstaatliche Schule beginnt am 15.03. 
Ab 15.3. werden unsere Schule dann in "Plataforma" direkt unterrichtet und nicht wie bisher per Wattsapp. Wir denken dass dann noch einige Unschlüssige sich einschreiben, denn der staatlichen Unterricht wird wie letztes Jahr fortfahren und da sind leider in den staatlichen Schulen ca. 50 % der Schüler durchgefallen.
Die erkrankten Mitarbeiter sind wieder gesund, wofür wir sehr dankbar sind. Sie sind dabei das eine und andere zu verbessern.























Mittwoch 20.01.2021



Die Onlinezusammenkunft zu meiner Begrüssung war echt gut. Jeder Lehrer hatte einen kleinen Beitrag zusammengestellt. Das Bild zeigt die Begrüssung am Anfang.
Die Fahrt nach Huariaca kurz vor Weihnachten dauerte anstatt 8 Stunden 22 Stunden. Ein Autounfall, Schnee auf dem Pass und unverantwortliche Fahrer die immer wieder die Gegenfahrbahn blockierten waren die Ursache.
Von Abstandhalten im Busterminal konnte keine Rede sein.






Später erfuhr ich, dass an diesem Tag 3 Personen verstorben sind, da sie die Höhe so lange Zeit nicht ausgehalten haben und die Rettungswagen nicht durchkamen.

Am Anfang richtete ich mich in meinem neuen Zimmer ein. Es ist schön geworden und ich fühle mich wohl.

Ich war dankbar, dass ich nach 14 Tagen und bis heute keinerlei Anzeichen von COVID habe. Am selben Tag fuhr in einer anderen Busgesellschaft der ca 40 jährige Bruder unseres Schulleiter nach Huariaca. Anschliessend hatte er Bronchitisprobleme. Sie dachten er hätte sich im kalten Bus erkältet. Nach 2 Wochen wurde er wegen Covid in die Klinik eingeliefert. Gestern wurde er beerdigt, genau 1 Monat nach der Reise. Er hinterlässt 4 Kinder. 


Aber zurück zu meiner Ankunft. von dem Sohn einer Mitarbeiterin, die jetzt in meiner ehemaligen Wohnung wohnt wurde ich mit einer deutschen selbstgemachten Karte begrüsst. Auch die Lehrer, die meine Nachbarn sind, hatten eigentlich mit einer Patchamanca auf mich gewartet. Da ich so spät kam, konnte ich danach fast 3 mal von der Porcion die folgenden Tage essen.




Weihnachten hat in Peru eine besondere Dekoration. Sonnenschein und Tannenbaum aus leeren Plastigflaschen.


Gleich nach Weihnachten kam Leben in unser Gästehaus. Eine Familie aus Cashibo war auf der Durchreise. Sie verbrachten die Zeit der Reisesperre bei uns, bevor sie gut bepackt mit vielen "Rädern" ihre Ferienreise fortsetzten.

Mit meiner Nachfolgern konnte ich  bereits das eine und andere was am wichtigsten war besprechen. Jedoch macht uns die Covidsituacion immer wieder Probleme, so dass nur das Nötigste angegangen wird. Ab dieser Woche arbeitet Nellida (ehemalige Mitarbeiterin von indicamino in Pucallpa) als Buchhalterin bei uns. Der bisherige Buchhalter hat das ganze Jahr über von Lima aus die Buchhaltung geführt, was natürlich auch viel Mehrarbeit von Infos verschicken Ablage etc. mit sich brachte. Trotz allem haben sie es gut gemeistert. Der bisherige Buchhalter gehört zur Risikogruppe und kann wegen COVID nicht reisen. Er wird noch bis März den Jahresabschluss fertig machen und dem Finanzamt präsentieren sowie die neue Buchhalterin mit uns zusammen einarbeiten.


Leider ist auch der 
Mitarbeiter von Haus, Feld und Wald sehr angeschlagen. Trotzdem arbeitete er weiter und koordiniert zusammen mit meiner Nachfolgerin die Arbeit. Da mir seine Gesundheit (Husten) nicht gefiel bestand ich darauf, dass er einen Coronatest macht. In ganz Huariaca gibt es zur Zeit keine Tests, nicht die Schnelltest und auch nicht die Anderen. Zum Schluss schickten wir ihn in eine 1,5 Std. entfernte Privatklinik. Für einen Schnelltest mussten wir ca. 100 Euro bezahen. Aber nun wissen wir zumindest dass er COVID hatte, jedoch Antikörper hat und nicht mehr ansteckend ist. Nun haben wir ihm Bettruhe verordnet. Ich hoffe sehr, dass sich seine Lunge erholt.

Die Frau eines weiteren Mittarbeiters hatte im August COVID sollte eigentlich gesund sein, wurde dann aber vor kurzem wieder in die Klinik eingeliefert. Anscheinend soll sie in den nächsten Tagen entlassen werden.


Ja, das mit dem COVID ist so eine Sache, wie Ihr auf dem Bild seht müssen nun selbst die Autos in den Parkhäusern einen Sicherheitsabstand wahren. Allerdings beobachtete ich über Internet, dass auf den Strassen und bei Beerdigungen oft bis zu 200 Leute eng aufeinander zusammen waren. Familienangehörige von denen man weiss dass sie Kranke zuhause haben, marschieren weiterhin im Dorf. Ich fand das so unverantwortlich dass ich mir nicht verkneifen konnte eine Mail ans Rathaus zu schreiben. Oft weiss man ja nichteinmal ob sich die Familienangehörigen nicht auch angesteckt haben. Nun das Bürgermeisteramt von Huariaca hat auf meine Mail anscheinend sofort reagiert und ab sofort eine Beschränkung von 10 Personen für Beerdigungen ausgerufen.

Vor kurzem verstarb ein Man im Bus auf der 1,5 Std. Fahrt in die nächste Stadt an Covid. In Huanuco vor dem Krankenhaus starben zwei Personen im Motocar als sie darauf warteten behandelt zui werden. Die Krankenhäuser sind voll. Das Krankenhaus in Huariaka hat ebenfall seinen Direktor durch COVID verloren. Ein neuer Leiter wurde noch nicht bestimmt. Angeblich sollen über 10 Krankenpfleger im Hospital von Huariaca ebenfalls erkrankt sein. In Huanuco haben 4 Ärzte gekündigt die die Covid-Instrumente bedienen, weil sie angeblich nicht mal ihren Lohn erhalten vom Staat. Nun haben sie niemanden der die Instrumente bedienen kann.

Wir wissen, dass von der Familie unseres Schulleiters noch mehrere (auch er und seine Familie) erkrankt sind. In der Familie sind inzwischen 3 Personen verstorben. Unser Schulleiter und seine Familie sind zuhause. Da unsere Büromitarbieter auch Kontakt hatten haben wir nun unsere Büro vorsichtshalber für eine Woche geschlossen. Januar und Februar sind ja sowieso Schulferien.
Danke für alle Gebete.








Donnerstag 10.12.2020
Diesesmal melde ich ich wieder aus Lima. Am 2. Dezember flog ich mit einem von der peruanischen Botschaft genehmigten Flug nach Lima. Es war ein guter Flug auch wenn ich lange unterwegs war.
Am Sonntag hatte ich die Aussendungsfeier in meiner Gemeinde die auch online Übertragen wurde. Wer will kann unter folgendem link noch reinhören.
: https://www.youtube.com/watch?v=EBYuF_-8pAk



Montag morgen fuhr ich nach Frankfurt um dort den vorgeschriebenen Coronatest auf dem Flughafen zu machen, dann Übernachten und am Folgetag, Flug mit KLM nach Amsterdam.




Wieder übernachten und am Mittwoch gings dann nach Lima wo ich abends um 8 Uhr gut in meiner Wohnung ankam.
Hier durfte ich nun in aller Ruhe die vom peruanischen Staat vorgeschriebenen 14 Tage Quarantäne verbringen und am 18. oder 19.Dezember werde ich dann nach Huariaca fahren.
Per Telefon und via Internet konnte ich auch schon wieder das eine und andere erledigen. So telefonierte ich schon mit einer Lehrerin betr. Wiedereinstellung im kommenden Jahr, mit Buchhalter und Angestellten von Huariaca. Ich merke die Aufgaben kommen wieder näher.
Im ganzen bin ich froh und dankbar, dass ich die zwei Wochen der Ruhe noch hatte, so konnte ich mich wieder auf das Land einstellen. Morgen Freitag ist eine Onlinezusammenkunft mit unseren Lehrern geplant.

Huariaca hat nach wie 
 vor relativ viele active Covid Infizierte. Allerdings verläuft die Krankheit bei den meisten nicht sehr schlimm. Im ganzen Land herrscht noch Besuchverbot und Verbot von Familienfeiern. Von 12 Uhr nachts bis morgens um 4 Uhr ist Ausgangssperre und auf den Strassen etc. müssen überall Masken getragen werden.

Weihnachten werde ich in Huariaca verbringen. Einladungen habe ich, aber mal sehen wie im Dorf die Covid-Bestimmungen gehandhabt werden. 
Eur allen wünsche ich auf jeden Fall schon jetzt eine gesegnete Weihnacht.!!

"Friede mit Euch" Fürchtet Euch nicht, denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben und er heisst Wunderrat, GottHeld, Ewigvater, Friedefürst.


Donnerstag 17.09.2020
An der Jahrestagung von indicamino habe ich mich gefreut viele altbekannte Gesichter zu treffen.  Es war schön wiedermal über alte Zeiten austauschen zu können. Gleich anschliessend war ich in Bremen, dort durfte ich Vorstandt und Mitglieder des Vereins "Montaña de Esperanza" = Berg der Hoffnung. treffen. Der Verein koordiniert für die Schule die Spendengelder. Ihr könnt gerne in die Webseite reinschauen:
https://montana-de-la-esperanza.de

Ich bin froh und dankbar, dass wir in dieser schwierigen Zeit betende und helfende Hände haben, die uns unterstützen.
Betr. meiner Ausreise hat sich nicht viel geändert. Ich warte bis November und dann sehe ich weiter ob ich normal oder mit einem Heimholfug im Dezember nach Peru reise. Bis dahin unterstütze ich die Schule weiterhin von hier aus und mache Reisedienst und ....
Nach wie vor ist kein Präsidentsunterricht möglich. Die Elternschulung online hatte gute Resonanz.



Samstag 22.08.2020
Inos über Huariaca findet Ihr in der Spate: "Über Gott"
Ich  erhielt die Nachricht, dass das Transportministerium bekannt gegeben hat, dass offizielle Flüge nach Peru erst Mitte 2021 stattfinden werden. Begründung: Sie haben keine Kapazität den Touristen gesundheitliche Hilfe bei Infektionsfällen zu garantieren. (Über Covid19  nachschauen bei "Über Gott" Spalte) Es scheint jedoch dass ich über das Konsultat mich melden kann um an einem Heimholflug mitzumachen, Dies wird von Konsulat kontrolliert damit Peruaner nach Peru fliegen können und die Quarantäne einhalten. Da ich einen festen Wohnsitz habe in Peru könnte ich auch darunter fallen. Klingt in meinen Ohren schon lustig, aber ja, immerhin wohne ich ja schon 33 Jahre in Peru. Dies würde jedoch wohl bedeuten, dass ich meinen bisher verschobenen Flug wohl nicht nutzen kann sondern müsste mir ein neues Ticket kaufen.

Ich werde mal abwarten bis Anfang Oktober und dann mal schauen wie es weitergehen könnte. Mein anderer Flug ist ja für den 11.12. gebucht. Wenn das wirklich nicht klappt werde ich mich wohl auf die "heimfliegerliste" setzen lassen. 

Tja, ansonsten habe ich genossen, das ich an einer Missionarinnenfreizeit vom FGB (Frauen Gebets Bewegung früher DFMGB) teilnehmen konnte. Die Bastei in Sachsen und Dresden kennenzulernen war neben den Bibelarbeiten eine Bereicherung.
Dann war ich in Bad Blakenburg, ebenfalls beim FGB. Wie dankbar bin ich dass so viele Beterinnen mit mir unterwegs sind.
Im September werde ich an einer Jahrestagung von indicamino mit dabei sein und sicher viele alte Bekannte treffen. Das verbinde ich mit einigen Besuchen in der Schweiz und Besuch einer Gebetsgruppe in Basel. Und dann gehts a, 11.9. nochmals nach Bremen wo viele Freunde der Schule sich immer wieder für Stipendiengelder einsetzen.

Ansosnten habe ich neben einigen Vorträgen n och Termine betr. krankengymnastic, da mein Rücken sich immer wieder bemerktbar macht.

Donnerstag 02.07.2020
Eigentlich sollte ich jetzt in Peru sein, aber auch in Peru sind alle internationalen Flüge noch gesperrt, deshalb wurde mein Flug auf Dezember verschoben.
Von März bis Ende Juni war komplete Ausgangsperre. Ab 1.07. dürfen nun Regionen mit weniger Infizierten wieder ihrer Arbeit nachgehen, zum Teil eingeschränkt. Pasco hat diesen Vorteil. Allerdings grenzt Pasco an Huanuco und dort ist nach wie vor "Hausarrest". Die Ausgangsperre gilt nun in Pasco nur noch in der Nacht. 
Der Unterricht wird nach wie vor von Zuhause aus durchgeführt. Eine neue Herrausforderung, da die Eltern nun nicht mehr daheim bleiben werden.
Huariaca hat inzwischen  über 50 Infektionen registriert, das ist für so ein Dorf recht hoch.
Das Hospital wurde als Coronohospital eingerichtet. Kranke von Huanuco werden hierher gebracht.

Weitere infos könnt Ihr in meinem Rundbrief lesen. unter "Mein Freundesbrief" oder wer will kann sich für den Rundesbrief auch im nachfolgenden Link einschreiben, dann wird er automatisch per E-mail zugesandt.
Nach der Registrierung kommt derjenige eine E-Mail die zurückbestätigt werden sollte und dann seid ihr auf der Versandliste. 
Einfach: "Ich unterstütze die Arbeit durch mein Gebet" ankreuzem, denn wer Betet muss informiert sein.

Hier der Link:
https://www.vdm.org/in-verbindung-bleiben/AC242000


Montag 11.05.2020

Ich habe den Eindruck dass das Schulministerium die Coronakrise dazu ausnutzt die Privatschulen zu schwächen wo sie nur können. Zuerst hies es, dass alle Lehrer weiterbezahlt werden müssen, dann kam dazu, dass der Unterricht nicht wie vorher abgemacht durchgeführt wird (obwohl das ja nicht Schuld der Schule ist) und deshalb das Schulgeld heruntergesetzt werden sollte. Heute wurde nun bekannt gegeben, dass alle Schule die Eltern schriftlich innerhalb 7 Tagen informieren müssen (obwohl ja niemand arbeitet und von Zuhause aus alles gemacht werden soll) über den neuen Schulpreis. Sind die Eltern nicht Einverstanden können sie die Schüler an die staatliche Schule transferieren und die Privatschule muss die Einschreibegebühr und evtl. Schulgeld an die Eltern zurückzahlen. Nirgend wird erwähnt über die Möglichkeit dass staatliche Schüler zu Privatschulen wechseln duerfen.
Auch bei uns kommen viele Anfragen und die Eltern denken wir müssten den Preis heruntersetzen obwohl sie ja bereits viele Ermässigungen haben durch die zugesagten Stipendien. Eigentlich muss Gott ein Wunder tun, den unsere Finanzen würden dies nicht auffangen können.

Ansonsten soll ab  28.5. die Ausgangsperre gelockert werden obwohl die Ansteckungszahlen noch am Steigen sind, das weil die Leute sich nicht mehr an die Regeln halten. Der President sagte, dass es nun in der Verantwortung eines jeden liegt wie er sich verhält, denn das Gesundheitswesen ist bereits an seinem Limit.
Wie gut, dass wir unsere Leute in Gottes Hand wissen.
Ich selbst habe meinen Rückflug auf den 10.12. verschoben. Auf Vorschlag unseres peruanischen Vorsitzenden. Im Moment arbeite ich der Schule mit Home Deutschland-Peru Office zu. z.B. mussten in diesen Tagen überarbeitete Kostenvoranschläge neu beim Erziehungsministerum eingereicht werden. Da ich alles im Computer habe, kann ich Vorentwürfe erstellen.

Freitag 01.05.2020

Ich verfolge das Geschehen in Peru mit wehem Herzen und grossem Interessen. Einerseits bin ich dankbar in Deutschland zu sein, anderseits leide ich oft mit unseren Leuten in Huariaca und unseren Verantwortlichen Lehrern und Schülern.
Die Schule hatte  Ende Februar begonnen. Ab März mussten die Lehrer auf Fernschule umstellen. Eine grosse Herausforderung für Schulleitung, Eltern und Lehrer. Viele haben keine Computer zuhause und so ist Unterricht über Internet wenig möglich. Es wurden Wathsappgruppen gebildet. So wird sehr viel per Telefon unterrichtet und zum Teil per Internet. Voraussichtlich wird das ganze Jahr durch das Heimschulsystem beibehalten.
Peru, hat im Moment 37 000 Infizierte mit 1051 Totenfälle. Bereits 6 Wochen in Karantäne ist die Situation der Ansteckung noch immer alamierend. Alarmiert wurde die Huariacabevölkerung vor kurzem als mitten auf der Strasse von Huariaca ein Polizist zusammenbrach. Danach wurde festgestellt, dass  3 Polizisten positiv waren und alle 15 Polizisten vor Ort mussten in Karantene.
Da Huariaca sehr viel an die Heilkraft durch Eucalyptus glaubt wurde vor der Polizeistation fast ein Wald aufgebaut, Blätter in den Häusern verteilt und natürlich die Strassen desinfizuiert. (nachfolgende Bilder vom Facebook)




Was bedeutet die Situation für uns?
Einerseits haben die Lehrer viel Mehraufwand. Gestern telefonierte ich mit dem Schulleiter. Er koordiniert wöchentlich mit den Lehrern den Unterrichtsstoff und kontrolliert den Fortschritt der Schüler. Er hatte ausserdem bereits 3 Anfragen dass Eltern ihre Kinder von der staatlichen Schule zu uns wechseln wollen. Anderseits bringt uns die Situation wie viele auch in Europa in finanzielle Schwierigkeiten.
Die Eltern bezahlten immer bar, da es im Ort keine Privatbahnk gibt. Durch das Hausverbot (nur 1 Person zum einkaufen, keiner Arbeitet ausser Lebensmittel und Ärzte sowie Bauern) hat die Schule kaum Möglichkeit, Geld von Eltern einzuziehen.
Viele Eltern sind Tagelöhne, die Essen verkauften oder auch Mienenarbeiter deren Verträge nun aufgekündigt wurden, das bringt die Eltern in Schwierigkeiten mit denSchulgeldern. Täglich bekommt der Schulleiter Anfrufe mit der Bitte um Kürzung des Schulgeldes. Bis hier nach Deutschland schreiben mir einige. Eigentlich haben die Eltern bereits Schulgeldkürzungen durch Stipendien. Diese bereits genehmigten Stipendiengelder  helfen uns zum Teil, jedoch ist auch Geländeverkauf unter dieser Situation nicht möglich, so dass die Lehrer im Moment nur 50% ihres reelen Lohnes ausbezahlt bekommen. Ich frage mich wie lange wir und die Eltern die Situation durchhalten können.
Wir sind dankbar um jede weitere Hilfe.
Ich habe bei VDM ein Projekt in  dem Gelder für die Schule (Lehrerlöhne)  einbezahlt werden können:

IBAN DE332916 762400125776 00 Verwendungszweck 242400 Schule Annemarie, Kontoinnhalber VDMeV. Bassum. Wegen Spendebescheinigung bitte die Adresse ganz eingeben.

 Ausserdem vertritt uns in Deutschland der gemeinnützige Verein:

"Montaña de Esperanza"  = Berg der Hoffnung
Sie sammeln Stipendiengelder für unsere Schüler und leiten sie an uns weiter:
weitere informationen und Kontoverbindung finden sie hier:

https://montana-de-la-esperanza.de/
Gott Segne jeden Geber und Beter. Danke

Meinen Vortrag habe ich in drei ca. 25 bis 20 Minütige Teile geteilt. Ich habe sie verdeckt auf Youtube hochgeladen, das heisst nur wer auf den nachfolgenden Link klickt kann sie sehhen.
Viel Freude trotz allen Wiederwärtigkeiten Unser Gott ist mit uns unterwegs. Teil 3 hat die aktuellsten Infos, Teil 1 und 2 ein Rückblick ü

 

Einfach draufklicken, oder kopieren

https://youtu.be/d8ibjkL3ZaM      Teil 1 Warum ich nach Peru ging

https://youtu.be/SZQdfNfmujM    Teil 2 Warum ich von der Landeshauptstadt ins Bergdorf Huariaca
                                                                       umzog

https://youtu.be/toLevKxvIjc          Teil 3 Wie die Schule ihr 50-jähriges Jubiläum feierte und was mich

                                                                        für die Zukunft beschäftigt

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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aktualisiert am Dienstag: 30.08.2021
Annemarie Höfflin
E-Mail: ahoefflin@vdm.org
für Rundbrief und Webinfo hier einschreiben unter
https://www.vdm.org/in-verbindung-bleiben/AC242000
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