Impresum: Annemarie Höfflin
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Sonntag, 19.02.2012
Februar ist bei meinen Geschwistern Geburtstagsmonat, so hatte ich auch gleich 3 mal die Gelegenheit in Deutschland anzurufen.
Ich geniese immer zu wissen, dass es úber Skyp oder Billignummern kaum etwas kostet. Wenn ich da so 10 oder 20 Jahre zurückdenke,... da man immer besonders auf die uhr schauen musste...
Zur Zeit bin ich fúr eine Woche in Lima, ich konnte Uli Schulz nochmals kurz Treffen, Pierret Becker und auch Vreni Mühlhaupt weilt zur Zeit im Gästehaus von indicamino. Morgen Montag werden wir zusammen ein Eis essen und am Abend treffe ich mich zum ersten mal wieder in diesem Jahr mit den 3 Ehepaaren. Der Austausch ist immer besonder gut. und das gemeinsame Abendessen klar auch .
Samstag 4.2.2012
Seit 2 Tagen bin ich in Huanuco. Ulrike Schulz, Mitglied von POSITIVO weilt in Peru und hat auch Huariaca besucht. Die Schule und sie Situation der Kinder die Stipendien bekommen war fuer sie sehr interessant. Am Folgetag fuhren wir nach Ninacaca, wo Positivo auch ein Projekt hat.
Gott half mit, dass wir die Verantwortlichen trotz Schulferien antrafen. Bei einem kleinem Abstecher zu einem See schien es uns als ob die Strasse nicht für die Autos, sondern fuer die Tiere da ist.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir mit meinem Auto nach Pucallpa - Cashibo. Da Uli vor 17 Jahren dort mit Mision Suiza gearbeitet hatte und auch meine Nachbarin war.
Die Strasse ist inzwischen geteert und viel besser befahrbar, trotzdem war ich etwas unsicher wegen der Regenzeit. Am Tag davor fragte ich unseren Matelehrer ob er bereit wäre mit uns zu fahren. So spontan wie die Peruaner sind, kam er mit und wir hatten eine regenreiche aber gute Fahrt. Zunächst ging es durch Nebel und Regen , Dan steil hinunter in den Flachurwald.

 

Nach 3 Jahren, seit dem Missionswechsel war ich wiedereinmal auf der Missionstation. Im Gespräch mit Uli merkte ich was sich alles verändert hat.
Und trotz allem geht bis heute Gottes Reich weiter, das ist das Wunderbare.
vor allem die Sonnenuntergänge am See sind im Urwald immer wieder sehr eindrúcklich.
Auf der Heimfahrt merkte ich aber auch wie mein Herz, das Bergland von Peru lieben gelernt hat.

Natürlich kauften wir unterwegs auch noch Urwaldfrúchte, Zum Beispiel sind die Bananen
in der Mitte bereits verspeist.

Samstag, 7.1.2012

Das Neue Jahr habe ich in Lima begonnen. Ganz fuer mich bestaunte ich vom 8 Stock aus das Feuerwerk, fast hatte ich das Gefühl, das sich mittendrin stand. Besonders schoen ist immer wenn; dann am 1. 1. Frühmorgens der Anruf meines Vaters kommt. Treu zieht er immer ein Jahreslos in meiner Heimatgemeinde und gibt es mir dann durch. Mit dem Jahr 2012 rückt auch mein Heimataufenthalt näher.
Heute bin ich von einem 2 tägigen "Retiro" zurückgekommen. Wir trafen uns mit den Familien unserer Vorstandmitlgieder um nicht immer nur "offizielles" zu besprechen, sondern auch mal so im freien Gemeinschaft zu teilen.


rstag, 29.10.201
Gestern Abend kam ich in Lima an, habe heute ausgibig geschlafen und kann nun doch noch schnell zu den Berichten vom 23. einige Bilder dazuladen.

Ein gesegnetes Neues Jahr wünscht Euch
Annemarie
Die Regenzeit hat eingesetzt, das bringt mit sich, dass ich auf dem Ticliopass mit schlechter Sicht und Schnee rechnen muss. In der Nacht bleiben die Fahrzeuge oft einfach stehen und warten, bis das Glatteis weggeschmolzen ist, da hier niemand Winterausrüstung hat.


Gut in Lima angekommen.
Blick aus dem Fenster
Sonntag, 23.12.2011
Leider ist das Internet hier im Bergland so langsam, dass meine Webseite zur Aktualiserung nur in Programiersprache geschehen kann. In Lima war ich immer nur schnell und so versuche ich es nun doch von hier aus, denn Ihr sollt doch zumindest Weihnachtsgrusse von mir bekommen.
GESEGNETE WEIHNACHTEN AN ALLE!!
Heute wurden die "Grossen Ferien" eingeläutet. Zeugnisse verteilt und das Schuljahr abgeschlossen. Ich durfte wiedermal eine kurze Rede halten. So langsam gewöhne ich mich daran. Hinter uns liegen arbeitsreiche Tage der Lehrer und auch im Sekreteriat. Weihnachten werde ich daher nicht viel unternehmen, sondern einfach etwas ausruhenh.Über Neujahr werde ich dann in Lima sein und etwas die Sonne geniessen. Vor 2 Wochen hatte ich es sogar geschafft 2 Tage an den Strand zu fahren. Diese Tage tun mir immer besonders gut.
Leiter musste sich die Kassirerin gerade im arbeitsreichsten Moment einer Operation unterziehen, so habe ich wiedermal die Schulkasse übernommen und helfe am Schalter aus. Die Einschreibungen furs neue Schuljahr laufen.
Viele Stipendenempfänger konnten wir mit Hilfe einer Sozialangestellten aus Lima neu auswerten. Die Personalsituation im Büro macht mir zu "schaffen", da dadurch meine übrige Arbeit zu kurz kommt und keine Zeit für Freizeit mehr bleibt. Ich bitte Gott, dass wir eine gute langfristige Lösung finden.
Sonntag, 6.11.2011
Im Moment ist bei mir hier in der Wohnung etwas Ruhe eingekehrt, nachem die letzten Tage recht viele Besucher da waren. Schuldirektor und Pfarrer besuchten einen Kurs im "Seminar Lima" und übernachteten bei mir. Heute fuhren sie wieder zurück. Gestern kamen 2 Eltern und Kinder mit Lehrer an, die bei einem Matematikwettbewerb im Bereich Pasco die Besten waren und hier heute in Lima am nationalen Wettbewerb das Pascogebiet vertreten. Schoen solche Erfolge an unser Schule zu sehen.
Ein Elternteil, Schüler und Lehrer fanden auch in meiner Wohnung noch ein Bett... nah ja, der Lehrer machte sich im Wohnzimmer auf dem Sofa bequem.
Gerade an diesem Wochenende wurde dann auch noch unsere Wasserzysterne gesäuberd, so dass wir 12 Stunden ohne Wasser waren. Mit einem Wasserfass in WC und Dusche fühlen wir und da alle fast wie im Bergland.
Ich freue mich immer wieder wenn auf diese Weise meine Wohnung auch der Schule nützlich ist und so zwischendurch macht mir das Bewirten und die Gemeinschaft auch Freude.
Ah, ja und um nicht zu Vergessen, vor 2 Wochen war auch eine befreundetes Ehepaar fuer eine Woche in Urlaub hier. Einen Tag konnten wir auch einen Ausflug zu Wüstenhügeln
machen, die Während der Winterzeit mit Nebel dedeckt sind, dadurch beginnt die Wüste zu bühen. Ein faszinierendes Bild wenn man bedenkt, dass 3 Monate später alles wieder durch die Sonne vernichtet ist.

Mittwoch 17.10.2011
Eigentlich wollte ich gestern mein Web-Seite aktualieren.. aber vermehrt bekomme ich Besuch von den Nachbarskindern. Sie wissen genau wo meine Bretterspiele sind. Manchesmal spielen sie ruhig allein,manchesmal ist es interesant wenn ich eine Runde mitspiele oder ein neues Spiel erkläre.

Interesannt ist auch immer wieder was ich esse, so ab und zu muss man doch auch mal dieses Gemuesse-Essen probieren.
Ansonsten merke ich, dass sie Arbeitssituation
meine Freizeit fast auffrist. Der Personalmangel im Secretariat hilft mit, dass ich immer wieder helfe "Löcher" zu stopfen.
Bitte betet, dass wir bald eine langfristige Lösung finden.
Ansonsten gibt es viele erfreuliche Dinge, die Mut machen weiter zu machen. Unsere Lehrer hatten wirklich gut geübt und die Vorführungen waren viel besser als in anderen Jahren. Sogar der Bürgermeister war am Sonntag beim Fahnenhissen mit dabei. Man merkt dass Antioquia so langsam wieder an Ansehen gewinnt.
Mittwoch Setiembre.2011
Lima ist für mich immer wieder ein Ort der kurzen Erholung und abschaltens, auch wenn ich per Telefon mit Huariaca in Verbindung bin und viele Besorgungen meine Arbeit betreffen.
Für die Fahrten spielt sich ein, dass Marleni, eine Frau, deren Sohn in Lima arbeitet, mich begleitet. Das ist sehr praktisch. Am Sonntag, wenn ich mich wieder auf den Weg mache, wird mein Kofferraum mit Schulbüchern fürs kommende Schuljahr beladen sein. Auch haben sich 4 Mitfahrer angemeldet.

Dankbar bin ich immer wieder, wenn wir ohne Probleme und gut durchkommen.
Auch der Verkehr in Lima scheint immer schlimmer zu werden. Vor kurzem fuhr ich um Theres Ammon,
eine Pensionierte Missionarin zu besuchen, anstatt die geplanten 1 1/2 Stunden fahrt brauchten wir 2 1/2 Stunden. Nach Angaben eines Peruaners war daran ein Fussballspiel schuld, da die `Polizei einfach Strassen absperrt ohne Umleitungsanweisungen zu geben.
Samstag 27.08.2011
Vor einiger Zeit erhielt ich einen misteriösen Anruf. Jemand gab sich per Telefon als kranker Pfarrer aus und wollte dass ich ihm unbedingt Geld für eine Operations schicke. Als er mich fast erweicht hatte und ich nach den Überweisungsdaten fragte, verstand ich den Namen nicht ganz. Deshalb ging ich ins Internet um zu schauen wie der Name geschrieben wird und Gott lenkte es, dass ich auf einer Seite darauf aufmerksam wurde, dass der Anrufer ein Betrüger war, der auf diese Weise versuchte zu Geld zu kommen. Es wurde vor ihm gewarnt. Deshalb löschte ich vorsichtshalber die meisten Angaben auf meiner Seite und schrieb relativ wenig. "Sicherheitsvorkehrungen" man kann nie wissen.
Da ich nichts mehr weiter hörte, nehme ich an dass der Fall erledigt ist.
Seit einem Tag bin ich wieder gut in meiner Wohnung hier in Lima gelandet und habe auch schon gut ausgeschlafen. 4 Wochen intensive koordination hatten mich doch recht ermüdet.
Da die Strasse durch einen Erdrutsch 5 Tage fast unpassierbar war hatte ich die Reise etwas verschoben.
Inzwischen konnte ich auch ohne Probleme die 8 Stunden selbst fahren. 2 Personen vom Dorf waren froh, dass sie mitfahren konnten und ich hatte Begleitung.
Die Strecke hatte zwar immer wieder irgendwelche Zwischenstoppe wegen Bauarbeiten, aber ich kam gut durch. Im Bild eine "menschliche Ampel", die wir mehrmals antrafen. Die "Ampel" schaut gerade, nach welchem Auto das vorbeikommt, sie umschalten kann.....
Nun freue ich mich auf Montag,.wo ich mich nach längerer Zeit wiedermal mit den deutschen und schweizer Missionaren treffe zum Austausch.
Ausserdem kommt am Donnerstag Christa Töter von Iquitos. So darf ich wieder etwas europäische Gemeinschaft geniesen.
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