Impresum: Annemarie Höfflin
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Sonntag, 19.02.2012
Es bleibt spannend, noch wissen wir nicht ob die Lehrerinn zur Arbeit erscheint oder nicht.
Dafür sind Stühle und Tische fuer unsere am, 27..2., Wir haben inzwischen 22 Anmeldungen.



Auch sonst wurde fleissig gearbeitet, vor allem die alten Dächer machen uns immer wieder Arbeit wenn es in den Klassenräumen regnet!!

Unser Schulpfarrer ist umgezogen ebenfalls rechtzeitig konnten wir auch sein Wohnbereich renovieren.

Alle Wasserleitungen und Stromleitungen mussten erneuert werden. Inzwischen haben wir auch einen unabhänigen Elektrozähler beantragt.
Im Neubau wird zur Zeit der Innenverputz angebracht. Vor meinem Heimataufenthalt hoffe ich noch umziehen zu koennen,
In 3 Schulklassen haben wir bereits 30 Schüler das heisst diese 3 Klassen sind voll. Viele Schüler die in die staatliche Schule wechseln kommen wieder zu uns zurück. Der Umgang mit den Kinder und die Qualität des Unterrichts sind die Gründe. Ich bin dankbar dass so langsam Frúchte sichtbar werden. Wir wollen gerade in diesem Bereich ein christliches Zeugnis leben.
In den letzten Wochen waren die Schulen sehr stark in den Medien. Schulbücherverlage wurden angeprangert sich an den Eltern zu bereichern. Der Staatpräsident griff ein und fror von 5 Verlagen ihre Gelder ein, und das obwohl freie Marktwirtschaft in Peru herrscht. Ich persönliche denke dass ein kleiner Teil der Reklamationen berechtigt ist, jedoch frage ich mich ob dahinter nicht auch ein politisches Interesse steckt.
Nachdem ich während der Urlaubszeit vor allen nach dem rechten in der Schule geschaut habe, habe ich nun die Hauptverantwortung wieder an den Schulleiter abgegeben. Ab. 20.2. ist er wieder Vorort. Das nimmt mir einiges an Anspannung weg.
Dafuer gehts nun dran den jahresabschuss mit unserer Buchhalterin durchzusprechen und die Kostenvoranträge zu erstellen.
Samstag 4.2.2012
Als wir nach Pucallpa abfuhren waren die Stühle von Lima noch nicht geliefert, werde morgen nachfragen ob der Lastwagen inzwischen durch gefahren ist.
Im Bild Ulrike Schulz, Matelehrer und ich in pucallpa.
Am Abfahrtstag erhielten wir noch einen Brief einer Lehrerin, die vermutlich nun doch nicht weiter bei uns arbeiten wird. Susanne und Benigno haben sich in meiner Abwesenheit darum gekümmert. Danke wenn Ihr für einen guten Ersatz betet.
Am 20.2. werden unserer Lehrer wieder anreisen und am 28.2. beginnt das neue Schuljahr.
Für die Einschreibungen der 3 Jährigen hatten wir bereits 18 Anmeldungen vor 1 Woche bin gespannt wie es jetzt aussieht.
Die Renovierungsarbeiten gehen stetig voran, 2 Fussböden wurden erneuert und einige Schulráume neu gestrichen.
Beim Ausbau unseres Gästehauses ist der Vertrag betr. Innenverputz im ersten Stock unterschrieben und bei meinen Besuchen in Lima und Huanuco schaue ich zur Zeit immer wieder nach kombinationen von Boden und Wandplatten aus..
Im Moment weilen Schulpfarrer und Direktor in Lima zu einem Seelsorge und Weiterbildungskurs. so wird meine Wohnung dort immer mehr auch in meiner Abwesenheit benutzt.
Fur den Schulanfang und das Jahr 2012 brauchen wir viel Gebet bei anstehenden Entscheidungen.
Freitag 7.1.2012
Als ich nach Lima kam, rief mich der Direktor unserer Schule an. In Huanuco sind die benötigten Stühle fuer die 3 Klásser zu teuer, ob ich nicht mal in Lima sehen koennte. Nun wir wurden fündig und die Bestellung läuft. Hoffen wir dass pünktlich geliefert wird.
Auch mein Auto ist reich beladen. Die evangelistischen Abreisekaldender "Buenos Semillas" gehen diesesmal mit auf die Reise ins Bergland. Ausserdem hat uns eine Lehrerin der Schweizerschule Kinderbücher fuer die Bibliotek geschenkt. So ist mein Kofferraum morgend wieder gut gefüllt.

Freitag, 23.12.2011
Leider ist unsere Solarzelle immer noch nicht geliefert, auf meinen Reisen nach Lima muss ich immer wieder dieser Angelegenheit hinterhergehen. Vor kurzem habe ich gedroht, dass ich einen Anwalt nehmen werde...

Abschlussfeier
Hauptschule


Dafür haben wir was unser Schuljahr betrifft wirklich gute Nachrichten. Es war ein ruhiges Schujahr ohne nennenwerte Schwierigkeiten. Ausser unserem Schulpfarrer wird zum ersten mal kein Personal ausgewechselt. Mit einer Person sind wir noch im Gespräch da nicht klar ist ob sie evtl. eine andere Arbeitstelle übernimmt.
Ab kommenden Schuljahr im März werden wir eine Kindergartenklasse von 3 jährigen eröffnen. Bereits haben wir 5 Einschreibungen und eine neue Lehrerin hat bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben. GOTT sei Dank, auch der Schulpfarrer fuer das kommende Jshr ist gefunden. Der Arbeitsvertrag mit dem Pfarrer der hiessigen Gemeinde lief aus und wir sind dankbar, dass er unsere Stelle angenommen hat. Er hatte bereits vor 2 Jahren einmal ausgeholfen und war einer der Einzigen der recht guten Zugang zu den Jugendlichen bekam. So hoffen und beten wir, dass das kommende Schuljahr nicht nur im akademischen Bereich Verbesserungen bringt, sondern auch im geistlichen Bereich Früchte zeigt.
Sonntag, 6.11.2011
Die in Lima gekaufte Solarzelle musste von einem Techniker eingebaut werden, der vom Laden angegeben wurdem wegen der Garantie. Dieser musste von Huanuco nach Huariaca kommen. Nachdem wir 2 Monate lang insistiert hatten war es endlich soweit. Die Solarzelle wurde aufs Dach gehift, ausgepackt und o Schreck es wurde festgestellt, dass sie mir ein falsches Modell eingepackt haben - nicht was auf der Rechnung steht. Nun muss das alles wieder nach Lima und das richtige Modell ins Bergland. Transportrisiko, und Kosten. Wer trägt das wohl. Schon 2 Wochen warte ich nun auf Antwort meiner Reklamation. ob ich morgen damit wohl etwas weiterkomme?

Treffpunkt Lima: An unserem Stipendien-
computerprogramm musste der Drucker neu eingerichtet werden, aber der Programirer arbeitet in Churahuasi. Huariaca - Churahuasi mindestesns 24 Stunden Busfahrt. Was tun? Der Programierer plant eine Woche Urlaub. Er kommt in meiner Wohnung in Lima unter. Ich lade Computer und Drucker ins Auto und fahre mit unserem Angestellten vom Büro, am Wochenende ebenfalls nach Lima.
Ein Tag Arbeit in meiner Wohnung, Der Drucker ist programiert und in Zukunft weiss Eduard wie man sowas einstellt. Danke HERR.
Dienstag 18.10.2011
Noch immer wissen wir nicht wie es mit unserer Kassiererin weitergeht....
Dafür gings in vielen anderen Dingen vorwärts, unglaublich, aber wahr... uns wurden
nach über 12 Jahren Arbeit die Landtitel übergeben, mit einer öffentlichen übergabe vom Landwirtschaftsministerium und dem Regierungsbeamten des Landesbezirks Pasco.. Gott sei Dank.... allerdings heisst es nun noch an die Bereinigung der eingeschlichenen Fehler yu gehen, aber immerhin... es ging einen gewaltigen Schritt vorwärts. Besonders gefreut hat mich, dass nach fast 3 Jahren Ernst Walder in diesem Zusammenhang nach Huariaca kam.
Ein weiterter Anlass war unser 44 Jahrestag. Wie alle

Jahre muss das richtig gefeiert werden, mit Essen, Sportverantaltungen und Vorführungen der Schueler. Etwas besonderes war, dass Pierett Becker, eine ehemalige Missionarin aus der Anfangszeit mit dabei sein konnte. Ihr Interesse für alles was die Schümler gelernt hatten; animierte sie noch mehr.


Unser Gästehausbau geht vorwärts. Die Regenzeit hat eingesetzt - Zeit damit das Dach fertig wird, wir warten nur noch auf den Elektriker, der uns die Solarzelle für warmes Wasser instaliert. Diese Anschaffung konnte ich mit meinen Spendengeldern finanzieren, das gúnstige warme Wasser wird mich daher besonders erfreuen und gleichzeitig hoffe ich, dass wir ein kleines Vorbild für die Dorfbewohner sein können, was Energiegebrauch angeht.
Mittwoch 28.09.2011
eigentlich hatte unserer Kassiererin einen Vertrag bis Ende September. Überraschend teilte sie uns am 15. mit dass sie nicht weitermachen will und am 19 aussteigen wird. Das suchen nach Personal geht wieder von vorne los.
Über einen Kontakt erhielt ich eine Adresse. Nach einem Vorstellungsgespräch unterschrieben wir einen Arbeitsvertrag ab 1.10. Ich atmete auf. "2 Wochen können wir irgendwie überbrücken. In der ersten Woche "durfte" ich zum Teil die Eltern bedienen, da unser Sekretär auch einige Unterrichtsstunden hat. Vor einigen Tagen erhielt ich einen Anruf, dass das Mädchen das wir angestellt haben in ärztlicher Behandlung ist und unsicher ist, ob sie ihre Arbeitstelle antreten kann.
HERR mein Gott ich wünsche mir so, wiedereinmal gut eingearbeitetes, beständiges Personal zu haben, aber ich weiss, Deine Planung ist gut. Ich muss still abwarten und die Entwicklung Dir überlassen.
Seit ich nach Huariaca fahren, beschäftigen mich auch immer wieder die Grundstückfragen. Alles ging und geht sehr zähflüssig. In den letzten 3 Wochen arbeitete ich immer wieder mit einem Peruaner zusammen, der sich um die Documentation kümmert. Gestern erhielt ich einen Anruf, dass am Montag eine grosse Veranstaltung stattfinden soll in dem uns der Regierungsvertreter die richtig umgeschriebenen Landtitel offiziell übergeben will (mit Fernsehen etc.). Ob wohl alle Fehler bereinigt und berücksichtigt sind? Ich bin skeptisch, aber auch hier, wo ich kein Einfluss habe, hat Gott Macht, bin ich zu Kleingläubig, dass dieser grosse Schritt vorwärts geht? Die Angelegenheit ist dadurch zwar noch nicht beendet, währe aber doch ein grosses Stück vorwärts gerückt.
Samstag 27.08.2011
Wenn ich abends ins Bett gehe, frage ich mich manchesmal was ich eigentlich getan habe und doch summt es in meinem Kopf von den Koordinationen, die täglich auf mich zukommen. Oft geht es einfach darum mit der peruansichen Schulleitung Gedanken und Massnahmen durchzusprechen. Die Stützmauer am Sportplatz ist fast fertig, und kommt das Dach unserer neu einzurichtenden Schulbibliotek an die Reihe, Das Lager der Sportartikel muss umziehen, wohin? Der Elektriker muss wegen dem Zivelschutz Kabel neu verlegen und die Fensterscheiben brauchen eine Schutzfolie fordert der Zivilschutz, allerdings gibt es diese Folien nur in Lima zu kaufen und sind recht teuer.
Sollen wir wie andere einfachPaketband an die fenster Kleben' Aber wie sehen unsere neuen Schreiben dann aus?
Vor 2 Tagen machte sich unsere Notfallübungen bezahlbar.
Es war Ernstfall, die Erde bebete und das Dach im alten Gebäude knarrte. Als die Alarmglocke losging wusste jede Klasse wohin sie gehen sollte um das Ende des Bebens abzuwarten. Gott sei Dank war es nur ein Schreck. Wir haben gemerkt wie gut es ist den Ernstfall zu üben. Es gind auch keine 2 Minuten da standen die Eltern vor der Tür um sich zu überzuegen, dass ihre Kinder ruhig sind. En solchen Momenten drückt die Verantwortung besonders für 260 anvertraute Schüler.
Ganz überraschend durfte ich auch mit 2 anderen Lehrern Schiedsrichter spielen bei einer Ausstellung. Welches der Projekte gewinnt und wird in Bereich der Schulen in Huariaca präsentiert?
Der Vulkan spuckt ganz doll.
Transformation heisst dieses Projekt. Was man aus Plastikflaschen nicht alles machen kann.
Der Solarkocher, etwas ist letztes Jahr beim herstellen des Kochers ,doch hängen geblieben.
Donnerstag 04.08.2011
Nach meinen 6 wöchigen Aufenthalt in Lima merkte ich, dass mein Gehirn zuerst wieder einschalten musste. Wo setze ich wieder an? Dankbar war ich dass die Schule sehr gut auch ohne mich gut weiterlief. Nur in der koordination der Verbesserung der Infrastruktur hatte es etwas Stillstand gegeben.
Am Lehrertag waren alle sehr besorgt um mich, bei dem an diesen stattfindenden Ausflug erhielt ich extra einen Gartenstuhl.
Eine besondere Herausforderung war ein Wettessen, da ich Tockos "eine speziell "stinckende" Kartoffel um die Wette essen durfte Ich half mir damit, dass ich das ganze mit Orangensaft mischte.
Inzwischen sind die Nationalfeiertage hinter uns, und die Schüler noch in Ferien bis 10.08..Vorher durfte jedoch die obligatorische Teilnahme am Marsch durch die Strassen nicht fehlen.
Morgen, Freitag treffen sich die Lehrer zu 4 Tagen geistlichen Rüsttagen
während ich hier schaue, dass Maurer, Elektriker und Schweisser die Zeit gut nützen um einige Verbesserungen vorzunehmen während die Schüler nicht da sind. Auch arbeitet die Buchhalterin 3 ganze Wochen am Stück, um endlich auf Vordermann zu kommen.
Freitag 1. Juli 2011
6 Wochen bin ich nun schon von Huariaca fort, 4 Wochen war ich allerdings noch mit Aufarbeitungen hier in Lima beschäftigt und dann kam das Fussproblem. Daher werde ich wohl meinen Urlaub etwas flexibel halten und später irgendwann noch etwas Spezielles unternehmen. Ausgespannt habe ich, ich merke wie dies mir gut tat.
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